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Auerhuhn-Tag am 19.11.2006 in Baiersbronn
Die AHG-Obleute Wolfgang Huber und Alfred Neymeyer
Mitteilungsblatt der Jägervereinigung Markgräflerland „Das Waidblatt“,
Ausgabe Dezember 2006.
Erstmalig wurde im Schwarzwald ein Auerhuhn-Tag veranstaltet. Mit diesem Auerhuhn-Tag wurde ein großes Ziel erreicht – mit einer sehr gelungenen
Präsentation, sei es das Diorama, die vielen Infostände, Bildtafeln,
Zeichnungen, Fotos, Dias und Filmvorführungen war es gelungen hunderte
von Besuchern den ganzen Sonntag über, über das Auerwild bestens zu
informieren. Mit einem Schülerprojekt haben sich über 250 Schüler aus
Baiersbronn und Umgebung nicht nur beteiligt, sondern sie sind zur
Überraschung der Veranstalter und der Besucher in einen Wettstreit
gegangen, der an Ideen, Vielfalt und Umfang den Rahmen des
Nachmittagsprogramms fast gesprengt hat. Mit ihren eigenen Bildern,
Liedern, Erzählungen, Geschichten und Märchen hielten sie die vielen
Besucher in Bann. So erhielten sie dann bei der Preisverleihung für ihre
Klassengemeinschaften und Klassenkassen wertvolle Preise, Freikarten und
Geldpreise namhafter Sponsoren überreicht. Aber was wäre ein Auerhuhn-
Tag ohne den ehem. Leiter der Vogelschutzwarte in Radolfzell, Herrn Professor
Dr. Peter Berthold.
Großartig wie immer war sein äußerst lebhafter und informativer Vortrag zum
Thema – Faszination Auerhuhn. Seine Ausführungen über den Urhahn, das
Urviech als lebendes Denkmal in unserer Natur, über Lebensart und den
Lebensraum, aber auch über all seine immens wichtigen wissenschaftlichen
Untersuchungen und die vielen neuen Erkenntnisse, zeigten wieder einmal
mehr, wie sehr er mit dem Auerwild verbunden ist.
Großes Lob gebührt auch den Veranstaltern und Organisatoren dieses 1.
Auerhuhn-Tages. Die Gemeinsamkeit von Kreisforstamt Freudenstadt, der FVA
Baden-Württembg.-Freiburg, dem Naturpark Schwarzwald, dem Verein
Wildwege e.V., der AG Raufußhühner, der Auerwildhegegemeinschaft, dem
Landesjagdverband und der Jägervereinigung Kreisverein Freudenstadt, der
Gemeinde Baiersbronn mit Gastronomie und Tourismus hat sicherlich bei den
Besuchern einen guten Eindruck hinterlassen und das Bewusstsein geweckt,
den Lebensraum dieses Charakter- und Wappenvogels mit Respekt wieder
besser zu beachten, zu pflegen und zu schützen, damit das Auerwild im
Schwarzwald heimisch bleibt.
Es wäre wünschenswert, den nächsten und 2. Auerhuhntag im Raum Belchen-
Feldberg in ähnlicher Form und als ebenso erfolgreiche Veranstaltung
durchführen zu können. Gerne nehmen wir schon in Bälde hierzu Ihre
Anregungen entgegen und freuen uns auf die Bereitschaft zur Mitarbeit aus
den Reihen der JV-Markgräflerland.
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